Prof. Dr. R. Lenk - Fakultät 07 Informatik/Mathematik
Seminare - Marktanalysen und Produktpolitik in der Informationstechnologie - Ablauf des Seminars
Hinweise zum Ablauf des Seminars
Das Seminar findet in
enger Kooperation mit dem Software- und Systemhaus MicroNova
electronic GmbH statt. Bei allen Themen ist sowohl eine theoretische
Abhandlung wie auch die praktische Umsetzung für die Bereiche Telematik
und IT-Consulting für Automotive und Telekommunikation erforderlich. Hierbei
kann auf das Know How der Firma MicroNova zugegriffen werden. Ansprechpartner:
Herr Orazio Ragonesi,
und
Herr Dietmar Dunkel,
.
Telefonischer Kontakt: 08139/9300-0.
1. Allgemeines
Die
Abfolge der Themen entspricht aller Voraussicht nach auch der Abfolge im
Seminar. Jedes der Themen wird mehrfach vergeben, ist aber selbständig zu
bearbeiten. Die Seminararbeit wird nach der Besprechung mit dem Betreuer und
einer evtl. notwendig werdenden Korrektur von einem oder mehreren Kandidaten
vorgetragen. Bewertet und betreut werden die Seminararbeiten von Prof. Dr. Lenk
sowie Herrn Dipl.-Inf. (FH) MBA O. Ragonesi.
2. Themenvergabe
Der Vorstellung der Themen erfolgt im
Internet: Seminare - Marktanalysen und Produktpolitik in der Informationstechnologie - Ablauf des Seminars am Dienstag, 22.07.03, ab ca. 10.00 Uhr.
Außerdem werden die Themen an der Bürotür von Prof. Dr. Lenk (Raum G 2.12)
ausgehängt. Zur Erläuterung und zur Vorbereitung der Gesamtthematik findet am
Mittwoch, 23.7.03, 14.45-15.45 Uhr, eine Informationsveranstaltung
in Raum G 2.31 statt. Die Bewerbung um ein Thema erfolgt ebenfalls am
23.07.03. Dazu können Sie sich zwischen 15.45 und 16.45 Uhr bei Prof.
Dr. Lenk (Raum G 2.12) in eine Liste eintragen und dabei Ihr Wunschthema und
Ausweichthemen angeben. Die endgültige Vergabe der Themen wird per
Aushang bekannt gemacht. Bei überzähligen Meldungen zu einem Thema entscheidet
das Los.
Mit der Vergabe des Themas sind auch die Tel.-Nr., die örtliche Adresse und
die eMail anzugeben, damit eine reibungslose Kommunikation (z.B. Änderungen)
möglich ist.
3. Bearbeitung der Themen
Bei der Bearbeitung der Themen ist
generell auf folgendes zu achten:
Verwendung aktueller Literatur.
Die Kurzerläuterungen zu den Themen sollen lediglich einige
Anregungen geben und keineswegs eine Gliederung präjudizieren.
Es wird eine ordentliche Zitation erwartet (gute Übung für Ihre
Diplomarbeit). Von den vielen mittlerweile verwendeten Zitierweisen wird
folgendes Vorgehen aus verschiedenen Gründen dringend empfohlen (es können hier
nur die Grundregeln aufgezeigt werden):
Direkte (wortwörtliche) Zitation: Das zitierte Element ist mit " ...
" und einer angefügten hochgestellten Ziffer zu kennzeichnen. In der
Fußnote (nicht im Text!!) erscheint dann bei Büchern folgende
Erläuterung: Nachname Autor, Vorname Autor, Titel des Werkes, Erscheinungsort
und Jahr, Seitenangabe (eine oder mehrere Seiten). Eine direkte Zitation aus
Zeitschriften, Sammelbänden u.ä. wird wie folgt dargestellt: Nachname
Autor, Vorname Autor, Titel des Beitrages, in: Bezeichnung der Zeitschrift bzw.
des Sammelbandes (ggfs. mit Herausgeber), Band o.ä., Erscheinungsjahr,
Seitenangabe (eine oder mehrere Seiten).
Indirekte (sinngemäße) Zitation: Der sinngemäß zitierte Bereich ist
zu umreißen (beispielsweise "Vgl. zu Kapitel x) und mit einer hochgestellten
Ziffer an geeigneter Stelle zu kennzeichnen (ohne " ..."). In der Fußnote
(nicht im Text!!) erscheint dann der gleiche Zitationstext wie bei direkter
Zitation. Dem Nachnamen des Autors wird jedoch ein "Vgl.", ein "Siehe" o.ä.
vorangestellt.
Eine sogen. "Sammelzitation" ist möglich, wenn Sie sehr häufig
hintereinander verschiedene Autoren zitieren müßten. In diesem Fall setzen Sie
einen Zitationsvermerk (z.B. 1) ) an die Überschrift eines Kapitals oder an
einen der ersten Sätze des relevanten Kapitels (in jedem Fall an den
Anfang des entsprechenden Bereichs) und schreiben beispielsweise : "1) Zu
dem nachfolgenden Kapitel siehe vor allem Müller, J., ..., S. 25 ff. sowie
Kaiser, C., ..., S. 30-39." Eine Sammelzitation sollte aber eher die Ausnahme
sein.
Am Ende der Arbeit erscheint zudem ein Literaturverzeichnis, in dem
alle zitierten Autoren (am besten in alphabetischer Reihenfolge) mit ihren
Werken aufgeführt werden.
Tabellen und Grafiken erhalten direkt unter der Darstellung (nicht am
unteren Seitenrand) eine Zitation, welche z.B. lautet: "Quelle: Müller, K., ...,
.... S. .. . Sollten Sie die Tabelle oder Grafik selbst (etwa mit Excel)
erzeugt, aber inhaltlich von jemand anderem übernommen haben, schreiben Sie:
"Ihr Name, Titel der Arbeit, Ort und Jahr" nach "Originalquelle". Stammt
alles von Ihnen, sollten Sie sich selbst zitieren. Das schützt dann auch Sie
besser vor "Ideenklau".
Bei Internetquellen ist zur Nachvollziehbarkeit der Zitation die
genaue Lokalisierung mit Zitationsdatum anzugeben. Aus gegebenem Anlaß
müssen wir Sie außerdem bitten, einen Ausdruck des direkt oder indirekt
zitierten Bereiches im Anhang der Studienarbeit beizufügen.
Zitieren ist im übrigen keine Schande. Es zeugt im Gegenteil von sauberem,
sorgfältigem und fleißigem Arbeiten. Unehrliche und vor allem fehlende
Zitation führt zu massiver Abwertung oder gar zum Nichtbestehen der
Studienarbeit.
Verschieben Sie das vermeintlich "lästige" Zitieren nicht an das Ende
Ihrer Bearbeitung. Zum aktuellen Zeitpunkt vorgenommen verursacht es weniger
Arbeit und wird präziser.
Umfang der Arbeiten: ca. 20-30 Seiten DIN A4, abgefaßt mit dem
Textverarbeitungssystem Winword, Schriftgröße 12, deutlich lesbar
ausgedruckt!
Angabe der verwendeten Software und Überprüfung Ihrer CD oder
Diskette auf Viren! Studienarbeiten mit virenverseuchtem Datenträger werden
ohne Rücksicht auf die Qualität der Arbeit als nicht bestanden gewertet.
Halten Sie das Einlesen in die Materie in zeitlich begrenztem
Rahmen (auch wenn es noch so verlockend ist, den eigentlichen Beginn der
Arbeit hinauszuschieben) und beginnen Sie möglichst bald mit dem
Schreiben, damit Sie nicht in Zeitnot mit allen unerwünschten Konsequenzen
geraten. Korrigieren können Sie ja jederzeit.
Die Gliederung der Arbeit ist mit arabischen Ziffern durchzuführen
(z.B. 1., 11., 12. oder 1., 1.1., 1.2. usw.).
Die Arbeiten können entweder im Fachbereichssekretariat oder direkt
bei dem jeweiligen Betreuer abgegeben werden. Da die Abgabe der ersten
Seminararbeit in die vorlesungsfreie Zeit fällt, ist diese im Sekretariat
hinterlegen zu lassen oder in den dortigen Briefkasten zu werfen.
Die Seminararbeiten sind zur ersten Bewertung in einfacher (1
Exemplar) schriftlicher Ausfertigung vorzulegen (nicht auf Diskette oder
CD).
Am Vortragstermin geben Sie die überarbeitete Studienarbeit
ebenfalls lediglich in einfacher (!) schriftlicher Ausfertigung ab. Alle
Arbeiten (Vollversion und (Vortrags-) Folieninhalte; Näheres zu den
Folieninhalten unter 7.) werden von einem(r) noch zu bestimmenden
Kommilitonen/-in auf einer CD zusammengeführt. Jeweils eine dieser
CDs wird Prof. Dr. Lenk sowie Herrn O. Ragonesi zur Verfügung
gestellt.
Nochmals: prüfen Sie Ihre Disketten oder CDs auf Viren! Arbeiten mit
virenverseuchtem Datenträger werden ohne Rücksicht auf die Qualität der
Arbeit als nicht bestanden gewertet.
Bitte beachten Sie: Eine nicht fristgerechte Abgabe der Seminararbeit
führt zur Nichtannahme und damit zum Nichtbestehen des Seminars!
5. Besprechung der Seminararbeiten
Die Besprechung der
Seminararbeiten mit dem jeweiligen Betreuer erfolgt in der Regel eine
Woche nach Abgabe der Seminararbeiten - sofern Sie keine andere Mitteilung
erhalten - im Büro des Betreuers. Zur Besprechung sollten Sie Ihre
Studienarbeit verfügbar haben, um Notizen und Korrekturhinweise direkt in der
Arbeit vermerken zu können. Die Termine für die Besprechungen können Sie der
Liste mit der endgültigen Zuordnung der Kandidaten zu den Seminararbeitsthemen
entnehmen.
6. Formales
Sowohl die erstellte Seminararbeit als auch der Referatsvortrag werden
bewertet und müssen beide erfolgreich sein. Die 1. Version der Seminararbeit
geht mit 2/3, die überarbeitete Version einschl. Referat mit 1/3 in die Note für
das Seminar ein.
Nach der PO erhalten Sie für das BWL-Seminar eine Note, die 1/3
der Gesamtnote für BWL ausmacht. Diese BWL-Seminar-Note setzt sich aus der
Seminararbeit und einem schriftlichen Leistungsnachweis am Ende des Seminars
zusammen. Sowohl Seminararbeit als auch schriftlicher Leistungsnachweis sind
jeweils mindestens mit der Note 4 abzuschließen. Die Seminararbeit wird
mit der Gewichtung 3/12, der schriftliche Leistungsnachweis mit
1/12 gewertet.
Der schriftliche Leistungsnachweis erfolgt - auch für Wiederholer
oder Nachholer - stets über den Stoff des aktuellen Seminars!
7. Hinweise für den Vortrag des Referates
Der Vortrag sollte weitgehend frei gehalten werden. Um Ihnen dies
besser zu ermöglichen und Übung im Vortragen zu gewinnen, fertigen und verwenden
Sie nach der Besprechung als Team einen Foliensatz (z.B. mit Powerpoint),
der das wesentliche "Gerippe" des Referats sowie Tabellen und Grafiken enthält.
Es ist also von den am jeweiligen Thema Beteiligten nur ein in sich
geschlossenen Foliensatz anzufertigen.
Der Gesamtvortrag sollte etwa 1:20 Stunden dauern. Für die
Diskussion stehen dann noch 10 Minuten zur Verfügung.
Der Vortrag soll durch zeitgemäße Möglichkeiten der Präsentation - am
besten mit Laptop und Beamer - unterstützt werden.
Laptop und Beamer werden zur Verfügung gestellt. Besprechen Sie
rechtzeitig die Verfügbarkeit des Laptops mit Herrn Wiedemann (Raum G 2.23),
falls Sie komplexere Installationen vornehmen müssen.
Die endgültige Notenfixierung erfolgt 1 Woche nach dem Vortrag und
kann beim Betreuer erfragt werden.
8. Semesterapparat
In der Zentralbibliothek wird für Sie ein
Semesterapparat mit ausgewählten Büchern zu dem Seminarthema unter dem Namen
von Prof. Dr. Lenk eingerichtet. Sie können als Seminarteilnehmer damit
auf diese Bücher jederzeit zugreifen, da eine Ausleihe dieser Bücher bis zum
Ende des SS durch Studenten, die nicht an der Lehrveranstaltung teilnehmen, dann
nicht mehr möglich ist. Natürlich enthält dieser Semesterapparat nicht alle
Bücher zum Seminarthema. M.a.W.: Sie sind gehalten, weitere Literatur zu
suchen und zu verarbeiten!!! Beachten Sie (insbesondere für die ersten
Themen) die Öffnungszeiten der Bibliothek.